Projekt „TWE-Flex“

 

Vorhaben: „Optimierung und Flexibilisierung von Erzeugungsanlagen zur Trinkwassererwärmung“

 

Partner:
 

 

 
 
 

Kurzbeschreibung: Die Trinkwassererwärmung (TWE) in Gebäuden erfolgt vorwiegend zentral und aus hygienischen und funktionellen Gründen sind Systeme zur Warmhaltung des Verteilsystems erforderlich. Neben Zirkulationssystemen kommen elekt. Temperaturhaltebänder (THB) zur Anwendung. Die zentrale Wärmeerzeugung erfüllt oft eine Doppelfunktion zur Heizung und TWE. Während für die Heizung durch die Korrelation zur Außentemperatur bewährte Algorithmen zur Verfügung stehen, ist die Prädiktion des TWE-Bedarfs nur eingeschränkt möglich. Im Vorhaben soll daher ein THB bei TWE-Verteilsystemen als Sensor verwendet werden, um zentral das Verbrauchsverhalten detektieren zu können. Hierzu ist ein Algorithmus mit KI-Technologien zu entwickeln, der prädiktive Merkmale aufweist. Überführt soll dies anschließend in 2 Services. Im energetischen Service sollen Optimierungs- und Flexibilisierungsverfahren für gängige Erzeugungssysteme inkl. einer Datenübertragung zur Zustandserkennung entwickelt werden. Im zweiten hygienischen Service soll eine Detektions- und Überwachungsmöglichkeit der Anlagen hinsichtlich der Legionellengefahr vorgenommen werden. Als Funktionalität sollen 2 Schnittstellen geschaffen werden. Die erste Schnittstelle umfasst die Wärmeerzeugeransteuerung. Die zweite Schnittstelle soll eine nicht invasive Technologie adressieren, die auf den Warmwasserspeicher wirkt. Bei dieser Technologie wird ein alternierendes Magnetfeld um den Speicher erzeugt. Getestet werden soll die Technologie mittels einer HiL Umgebung und in einem Feldtest. Da das Projekt als Satellitenprojekt innerhalb des thematischen Verbundes ‚N5GEH‘ agieren wird, wird die Nutzung der entwickelten Plattform (Phase I) für die avisierten Services erfolgen. Hierzu sind Abstimmungen zu Schnittstellen zu führen sowie eine Rückspiegelung der zu entwickelnden allgemeingültigen Services. Während der Projektlaufzeit ist ein ständiger fachlicher und struktureller Austausch mit dem Service-Projekt notwendig.

 

Weitere Informationen für Journalisten:

Prof. Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert
Professur Digitale Vernetzung von Gebäuden, Energieversorgungsanlagen und Nutzenden
Tel.: +49 (0) 30 314-79458
Mobil: +49 (0) 152 53710720
E-Mail: Joachim.Seifert@tu-berlin.de
Besucheradresse: Marchstraße 4 / 10587 Berlin

Weitere Informationen zum Projekt: Webseite in Vorbereitung